Wissen · Content-Strategie

Fachliches Briefing für SEO-Texte

saubermedia · 24. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ein SEO-Briefing sollte der schreibenden Person helfen, die Kundensituation und das tatsächliche Angebot zu verstehen.

Beschreiben Sie Aufgabe und Leser

Notieren Sie die Hauptfrage der Seite, die Zielgruppe und den Moment im Entscheidungsprozess. Legen Sie fest, welche Informationen ein Leser nachher wissen soll und was der nächste sinnvolle Schritt ist. Sammeln Sie die häufigsten Rückfragen aus echten Gesprächen. Eine Liste mit Suchbegriffen kann ergänzen, ersetzt diese Grundlage aber nicht. Wenn eine bestehende Seite dieselbe Aufgabe erfüllt, sollte das Briefing deren Überarbeitung statt einer neuen URL vorsehen.

Holen Sie Wissen aus der Praxis

Interviewen Sie die Person, die die Leistung tatsächlich erbringt. Fragen Sie nach typischen Ausgangslagen, schwierigen Entscheidungen, Grenzen und konkreten Beispielen. Prüfen Sie, welche Aussagen belegbar sind und welche Freigaben für Kundenfälle vorliegen. Geben Sie seriöse Quellen für technische Behauptungen an. Ein generischer KI-Entwurf ohne fachliche Prüfung kann falsche Versprechen oder erfundene Details enthalten. Schreiben Sie deshalb nicht einfach „300 Wörter zu Keyword X“, sondern benennen Sie die Informationen, die nur Ihr Unternehmen liefern kann.

Prüfen Sie den fertigen Text

Lassen Sie eine Fachperson und jemanden außerhalb des Projekts gegenlesen. Der erste prüft Korrektheit, der zweite Verständlichkeit. Vergleichen Sie Titel, Einleitung und Antwort: Verspricht die Seite etwas, das sie wirklich einlöst? Sind Links hilfreich und die Kontaktmöglichkeit passend? Streichen Sie wiederholte Phrasen. Dokumentieren Sie, wer den Inhalt für Änderungen betreut. Das Briefing ist gelungen, wenn der Text eine reale Kundenfrage besser beantwortet und das Angebot korrekt darstellt.

Ein Briefing mit echter Substanz

Statt „Schreibe 500 Wörter über lokale SEO“ kann ein Briefing lauten: „Unsere Kunden fragen, ob sie für jede Nachbarstadt eine eigene Seite brauchen. Erkläre den Unterschied zwischen echtem Standort und Einzugsgebiet, zeige ein Beispiel ohne erfundene Adresse und verlinke die passende Google-Richtlinie.“ Die Fachperson prüft die Aussagen, die Redaktion macht sie lesbar. Die Länge ergibt sich aus der Antwort. Solch ein Briefing verhindert, dass ein Text nur Begriffe variiert und die eigentliche Entscheidung offenlässt.

Weiterlesen: Google: hilfreiche und verlässliche Inhalte

Kostenloser Check

Sie möchten wissen, wo Ihr Unternehmen online Anfragen verliert? Vier kurze Angaben, dann melden wir uns für ein kostenloses 10-Minuten-Gespräch.

Kostenlosen Check starten